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Ausstellungen und Veranstaltungen

verlängert bis 22. Februar 2015

„Gefahren auf See-Piraten, Schiffbruch, gelbes Fieber"                               

Die Seefahrt  war schon immer mit den vielfältigsten Gefahren verbunden. Stürme, Eis und andere Wetterunbilden, Kentern aufgrund des Verrutschens der Ladung, Brände an Bord, Strandungen und Grundberührung sowie Beschuss bei kriegerischen Auseinandersetzungen bildeten Gefahren für das gesamte Schiff als ansonsten relativ sicherer Arbeitsort der Seeleute. Hinzu kam die Bedrohung durch Piraten, die sich auf allen Weltmeeren nicht nur Schiffsladungen aneigneten, sondern auch die Schiffe selbst. Manchmal wurden die Schiffe auch zerstört und mitunter war auch die Mannschaft dem Tode geweiht. Die Seeleute waren Gefahren bei der Ausübung ihrer Tätigkeit an Bord der Schiffe ausgesetzt- wo immer sie sich durch Unachtsamkeit oder äußere Einflüsse Verletzungen zuziehen konnten. Ihre Gesundheit war durch ungenügende Hygiene und Mangel an geeigneter Verpflegung, durch eine aggressive Behandlung durch Vorgesetzte oder Kameraden, Krankheiten sowie durch den übermäßigen Genuss von Alkohol oder den Kontakt zu gefährlichen Meerestieren bedroht. Die Austellung, die im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock entwickelt wurde, zeigt Streiflichter aus dem Leben an Bord der hölzernen Segelschiffe.

23. November 2014 bis 15. Februar 2015

Gestorben und begraben? -Seemannsbegräbnisse                               

Der Seemannsberuf war seit jeher nicht frei von Gefahren. Vor allem zur Zeiten der Segelschifffahrt waren die Schiffsbesatzungen auf den Meeren Unwettern ausgesetzt, bei denen sie ungeachtet der Gefahr ihren Dienst an Deck und in der Takelage versehen mussten. Kaum eine Sturmfahrt verging ohne Verletzte oder Todesopfer. Verschlang die tosende See den Seemann, bedurfte es keines Begräbnisses. Starb er nach Verletzungen oder durch Krankheiten, wurde sein Leichnam entweder dem Meer übergeben oder nach dem Eintreffen des Schiffes im Hafen an Land beerdigt. Natürlich endete das Leben von Seeleuten auch vielfach auf natürliche Weise altersbedingt, nachdem sie sich an Land zur Ruhe gesetzt hatten. Vielerorts erinnern Gedenksteine, Grabmäler und Seemannsfriedhöfe an maritime Berufsgruppen. Die Ausstellung vereint einen Blick auf Rituale rund um den „letzten Weg" des Seemannes, einschließlich der Seebestattung, mit Fotos von maritim gestalteten Grabsteinen, die der Warnemünder Fotograf Uwe Havemann aufgenommen hat und auf dem Traditionsschiff zum ersten Mal öffentlich präsentiert werden.

Aktuelle Öffnungszeiten:

Die-So 10.00 - 16.00 Uhr

Aktuelle Sonderausstellungen:

"Gestorben und Begraben?-Seemannsbegräbnisse"
"Gefahren auf See - Piraten, Schiffbruch, gelbes Fieber"

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächste Veranstaltung:

22. Januar 2015, 16.00-17.30 Uhr

Vortrag: "Die Einhaltung der verschärften Abgasvorschriften durch heutige und künftige Schiffe"

Referent: Prof. Dr.-Ing. Franz Spychala

Das gesamte Vortragsprogramm finden Sie hier:

 

Multimedia 

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