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Sonderausstellungen im Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum

02. August 2019 bis 08. August 2019

Eingetaucht - Vielfalt in den Meeren

Weit vor unseren Küsten, in der 12- bis 200-Seemeilen-Zone, im trüben Wasser von Nord- und Ostsee verbergen sich Riffe und Sandbänke, die überraschend bunte und artenreiche Lebensgemeinschaften beherbergen. Im Sylter Außenriff und Fehmarnbelt beispielsweise findet man dicht mit Schwämmen, Seenelken und sogar Korallen besiedelte Felsen. Auch auf, in und über den scheinbar öden Sandflächen der großen Dogger- und Oderbank in der Ostsee tobt bei genauerem Hinsehen das Leben.

Um diese besonderen Lebensräume mit ihren zahlreichen faszinierenden Bewohnern zu erhalten, wurden neun große, von der Öffentlichkeit bisher kaum beachtete marine Schutzgebiete eingerichtet. Damit ist heute fast die Hälfte der deutschen Meeresfläche Teil des europäischen Natura-2000-Netzwerks. Doch was zeichnet diese Gebiete fernab der Küste aus? Warum und wovor brauchen diese Lebensräume Schutz? Und was muss getan werden, um sie langfristig zu erhalten?

Die Wanderausstellung "Eingetaucht – Vielfalt in unseren Meeren" des BUND-Meeresschutzbüros bietet auf anschauliche Weise Antworten auf diese Fragen. Großformatige Fotos nehmen Sie mit auf eine Reise zu diesen faszinierenden Lebensräumen in den Tiefen unserer Meere. Lernen Sie mehr über das Leben hier kennen und erfahren Sie, wie wir zur Erhaltung dieser Lebensräume beitragen können, während Ihre Kinder sich auf einen spannenden Tauchgang zu den Tieren in der Nord- und Ostsee begeben können.

9. Mai bis 27. Oktober 2019

Die Geburt der modernen Torpedos

Die Geburt einer Idee – 150 Jahre Torpedo-Bau in Rijeka

Rijeka, wo liegt das noch gleich? Während viele ehemalige Seeleuten der DSR sagen: „das war doch diese reizende Hafenstadt in Kroatien“, werden jüngere Leute diese Stadt, wenn überhaupt, mit Tourismus in Verbindung bringen. An Torpedos denkt wohl kaum jemand. 

150 Jahre lang wurden Torpedos nicht nur dort gebaut – tatsächlich liegt dort der Ursprung einer Technologie, die die maritime Kriegsführung maßgeblich beeinflussen sollte. Doch viele Innovationen, die im Dienste dieser Zerstörungswaffe entwickelt wurden, sind heute in ganz anderen technologischen Bereichen zu finden.

Von der Idee bis zur Konstruktion erzählt die Ausstellung in Rostock die spannende Geschichte einer Waffe. Von Mai bis November 2019 zeigt das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock einmalige Exponate rund um die Entwicklung von Torpedos und die spezielle Verknüpfung mit ihrer Geburtsstadt Rijeka.

18. Juli bis 13. Oktober 2019

Orte. maritim

Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum auf dem Traditionsschiff in Rostock-Schmarl zeigt Fotografien von Peter Paul Lorenz aus Leipzig.

 Der Fotokünstler, der als Beleuchtungsmeister am Dresdner Staatsschauspiel tätig ist, lichtete in seinen Fotografien maritime Orte an Europas Stränden ab – allerdings aus außergewöhnlichen Perspektiven. Peter Paul Lorenz zeigt die weniger romantische Welt und blickt hinter die Dünen und Deiche, wo maritime Orte zu entdecken sind: verfallene Stege, einsame Häfen, betonierter Küstenschutz und Überreste historischer Militäranlagen. Die meisten der rund 50 Bilder in der Ausstellung sind ohne Menschen komponiert. Sie sind geprägt von einer starken visuellen Ruhe, Würde und Stille des Ortes. An den facettenreichen Farbschattierungen der Fotos sieht man, das Licht in Lorenz’ Leben eine große Rolle spielt.

 

 

 

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