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Sonderausstellungen im Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum

2. August bis 07. Oktober 2018

Unter Segeln durch die Zeit


Der Marinemaler Olaf Rahardt aus dem thüringischen Rudolstadt ist in Rostock kein Unbekannter mehr. Anlässlich maritimer Feste und Veranstaltungen zeigt er gerne sein Können.

Ab August 2018 ist Olaf Rahardt mit einer Ausstellung zu Gast im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum auf dem Traditionsschiff. Zu sehen sind 25 Bilder unter dem Titel ‚Unter Segeln durch die Zeit‘.

Im Ausstellungstitel zeigt sich bereits die Vielfalt seiner Werke. Vom Wikingerlangschiff bis zum Schulschiff GORCH FOCK sind eindrucksvolle Schiffsmalereien zu sehen. Den Betrachter dieser Bilder packt die Faszination der Seefahrt: stolze Segelschiffe, die das blaue Meer durchpflügen, und weiße prächtige Wolken, die dem Blau des Himmels ihr Gepräge verleihen.

Seit dem Jahr 2000 ist der Marinemaler regelmäßig auf dem Wasser unterwegs. Für ihn sind die Studienreisen an Bord von Schiffen der Deutschen Marine äußerst wichtig: „Nur das ständige intensive Erleben, das Beobachten und das bewusste Verinnerlichen von Wasser, Wind und See versetzt mich in die Lage, derartiges zu malen!“

Wer den Marinemaler Olaf Rahardt selbst erleben möchte, hat dazu bei der Ausstellungseröffnung am 2. August um 16.00 Uhr Gelegenheit. Er wird dann über eine seiner Studienfahrten berichten: ‚Auf Reise mit der GORCH FOCK‘.

Die Ausstellung ist vom 2. August bis zum 7. Oktober 2018 auf dem Traditionsschiff im IGA Park in Rostock-Schmarl zu sehen.

06. April bis 07. Oktober 2018

Mit MS FICHTE zur See

Eine Biographie steht im Mittelpunkt der nächsten Sonderausstellung auf dem Traditionsschiff. Nicht die Biographie einer Person, sondern die eines Schiffes wird dabei beleuchtet. Das MS J. G. FICHTE war nicht nur Fracht- und Ausbildungsschiff, sondern auch Drehort einer Fernsehserie.  

1974 kam ein Filmteam der DEFA an Bord der J. G. FICHTE, um im Auftrag des Fernsehens der DDR Aufnahmen für eine 9-teilige Fernsehserie zu drehen. Als das DDR-Fernsehen die Serie „Zur See“ 1977 ausstrahlte, war sie ein Straßenfeger! Freitags um 20 Uhr schalteten sogar Ossis in den Osten um, die sonst nur „Westen“ schauten. Geschichten von fernen Ländern, gefährlichen Seefahrten, Begegnungen mit Fremden – das machte viel Lust auf mehr und Meer.

Warum entstand in der DDR eine Fernsehserie, die Sehnsüchte nach Übersee weckte? Sind die einzelnen Stories reine Phantasiegeschichten, oder beruhten sie auf Erlebnissen der Fahrensleute? Wer waren die Protagonisten?

In der Ausstellung werden diese und viele andere Fragen beantwortet. Neben der Serie „Zur See“ erfährt man Interessantes zur Geschichte des Schiffes. Zahlreiche Seeleute, die einst ihre Ausbildung auf der J. G. FICHTE absolvierten oder in der Mannschaft mitfuhren, haben die Ausstellung mit Exponaten unterstützt.

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